Themen-Service
- Übersicht
- Über sipgate
- Pressemitteilungen
- Themen-Service
- Pressebilder
- sipgate in der Presse
- Statements
VoIP forciert Regulierung und DSL-Verbreitung
Triple-Play, ADSL2+, VDSL - diese Begriffe stehen bei den TK-Konzernen aktuell für Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit. Die digitale Revolution ist zur Chefsache geworden. Bisheriger Höhepunkt war ein Wettbewerb der Städte um den Titel 'T-City', verbunden mit einer kostenlosen Digitalisierung des Stadt-Netzes. Das herkömmliche Festnetz spielt in den Plänen der Konzerne dagegen keine Rolle mehr. Der Hauptgrund seines Fortbestandes reduziert sich auf den garantierten Umsatz, erzielt durch die verordnete Zwangsehe von Festnetz- und DSL-Anschluss. Technologisch ist die Festnetz-Telefonie längst ausgereizt und durch Voice over IP inzwischen sogar überflüssig.
Laut Branchenverband Bitkom telefonieren Ende 2006 über elf Prozent der deutschen Haushalte über Internet-Telefonie. Reihenweise verabschiedeten sich die Endverbraucher in den Monaten vom traditionellen Festnetz, um die Kostenvorteile von Voice over IP zu nutzen. Aufgrund dieser Entwicklung, und auf Druck der EU lenkte die Bundesnetzagentur ein und verordnete die Deutsche Telekom dazu, Wettbewerbern entbündelte DSL-Anschlüsse bereitzustellen. Der genaue Zeipunkt steht noch aus. Zu erwarten ist jedoch, dass die Nachfrage nach reinem DSL und VoIP sprunghaft zunimmt. Dagegen werden Vollanschluss-Anbieter wie T-Home, Arcor und Versatel weiter unter Druck geraten, falls sie solche Anschlüsse nicht auch anbieten.
Inzwischen verfügt der Markt über mehr als 60 VoIP-Anbieter. Diese unterteilen sich in reine VoIP-Provider sowie DSL-Anbieter, die Internet-Telefonie im DSL-Paket mitanbieten. Unabhängige VoIP-Dienste wie sipgate können für Verbraucher jedoch von Vorteil sein. Ähnlich wie ein Email-Dienst sind sipgate Anschlüsse an jedem Internetanschluss nutzbar. DSL-Anbieterwechsel bleiben deshalb ohne Folgen für den Internet-Telefonanschuss inklusive dessen Ortsrufnummer.
Die VoIP-Services der DSL-Provider bieten ihren Kunden hingegen weniger Flexibilität. Internet-Telefonie ist oftmals auf den DSL-Anschluss des jeweiligen Anbieters begrenzt. Wechselt der Kunde den DSL-Provider, verliert er seinen bisherigen VoIP-Anschluss. Auch die Ortsrufnummer verfällt oder es entstehen Portierungskosten für deren Mitnahme. Die Trennung des Dienste-Anbieters vom Zugangs-Provider macht deshalb Sinn. Der Verbraucher bleibt unabhängiger und kann flexibel auf die zu erwartende Neuordnung des DSL-Marktes reagieren.
Pressekontakt
sipgate GmbH
Pressestelle
Gladbacher Str. 74
D-40219 Düsseldorf
Presseanfragen bitte an:
Sigurd Jaiser
Telefon: 0211-63555635
Fax: 0211-63555522
E-Mail: presse@sipgate.de
pdf
jpg
eps