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VoIP und Flatrates setzen Call-by-Call unter Zugzwang
Der deutsche Telefoniemarkt ist für den Endverbraucher alles andere als übersichtlich. So führt zum Beispiel das Tarifportal billiger-telefonieren.de in seinen Vergleichstabellen insgesamt 97 Anbieter mit 167 Telefontarifen. Hinzu kommen die Angebote von Deutsche Telekom und Co sowie zahlreichen regionalen Telefongesellschaften, die Komplettanschlüsse vermarkten.
Besonders beliebt beim Kunden ist Call-by-Call, deren Provider über eine spezielle Vorwahl Telefonate in das deutsche Festnetz zu Tiefstpreisen versprechen. Was auf den ersten Blick einfach und preiswert erscheint, bedarf in der Praxis durchaus Expertenwissens. So variieren die vermeintlichen Billigtarife je nach Anbieter und Haupt- und Nebenzeit immerhin zwischen 0,7 und 9,2 ct/min. Tarifänderungen erfolgen dabei teils im Tages- oder Stundentakt. Bei Kundenfreundlichkeit, Preisstabilität und Transparenz liegen deshalb Telefon-Flatrates und Voice over IP deutlich vor Call-by-Call-Angeboten.
Vor allem Internet-Telefonie hat sich zum Hauptkonkurrenten von Call-by-Call entwickelt. Zu diesem Schluss kommt auch die Marktstudie VoIP der Beratungsgesellschaft Deloitte vom Juli 2005. Diese weist Internet-Telefonie inzwischen als ernsthafte Bedrohung für Call-by-Call-Anbieter aus. VoIP ermöglicht Telefonie zu einem Endkundenpreis unterhalb der Herstellkosten von Call-by-Call, sagt Geschäftsführer Thilo Salmon vom VoIP-Provider sipgate. Weil sipgate das Gespräch über den Breitbandanschluss abholt, entstehen nur Gebühren für die Terminierung. Zwischen VoIP-Nutzern sind Telefonate zudem kostenlos. Bei Call-by-Call stellt der Anschlussbetreiber hingegen auch ein Entgelt für die Rufzuführung in Rechnung.
Besonders Preisstabilität und Transparenz machen VoIP für den Verbraucher attraktiv. Im Gegensatz zu Call-by-Call gibt es bei Internet-Telefonie keine Haupt- und Nebenzeit sowie keine Orts- und Ferngesprächstarife. Je nach VoIP-Anbieter liegt der Tarif für Telefonate ins deutsche Festnetz konstant bei 1 bis 2 Cent pro Minute und damit bereits auf Call-by-Call-Niveau.
Call-by-Call ist zwar günstig, jedoch ist der Verbraucher angehalten, sich vor dem Anruf nochmals über den aktuellen Tarif zu informieren, sagt Uwe Rosenhahn von billigertelefonieren. de. Zudem kann es durch nahezu gleiche Vorwahlnummern zu Irritationen kommen, so dass der Kunde ungewollt zu einem teureren Tarif telefoniert. Ein weiterer Schwachpunkt ist die Netzverfügbarkeit mancher Call-by-Call-Anbieter, weiß Rosenhahn. Ein Tarif unter einem Cent nutz nichts, wenn der Kunde nicht durchkommt, also keine freie Leitung vorfindet.
Wie verlässlich die Tarife der VoIP-Anbieter sind, zeigt unter anderem sipgate. Seit Start des Dienstes Anfang 2004 kostet ein innerdeutsches Festnetzgespräch 1,79 ct/min*. Außerdem hat sipgate eine Telefon-Flatrate im Angebot, die Festnetz-Telefonate in 15 europäische Länder für monatlich 8,90 Euro* abdeckt. Den Vorteil gegenüber Call-by-Call sieht Thilo Salmon nicht nur in der konstanten Tarifpolitik: Internet-Telefonie bietet Mehrwerte wie die Nutzung von unterwegs zum Beispiel via Dual-Mode-Handy. Call-by-Call ist dagegen durch seine Abhängigkeit zum Festnetz in seinem Marktsegment gefangen
*inkl. 19% MwSt.
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sipgate GmbH
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Gladbacher Str. 74
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Presseanfragen bitte an:
Sigurd Jaiser
Telefon: 0211-63555635
Fax: 0211-63555522
E-Mail: presse@sipgate.de
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