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Internet-Telefonie bei Firmen auf dem Vormarsch
Im Juni 2007 setzten laut Statistischem Bundesamt mehr als die Hälfte aller Firmen in Deutschland
einen Breitbandzugang ein - die Voraussetzung für Voice over IP. Bisher konnten
Kleinunternehmen jedoch kaum vom VoIP-Hype profitieren. Verfügbare VoIP-Lösungen waren zu
teuer und deren Integration zu komplex. Neue Entwicklungen der Hardware-Hersteller und VoIPAnbieter
machen vor allem die sanfte Migration zur Internet-Telefonie jetzt deutlich einfacher und
vergleichsweise günstig. sipgate macht anhand einer Checkliste deutlich, worauf Firmen bei der
Migration achten sollten. Berücksichtigt werden Unternehmen bis zu einer Größe von 20
Mitarbeitern.
1. Wie funktioniert die sanfte Migration zur Internet-Telefonie?
Bei dem sanften Wechsel zur Internet-Telefonie wird über VoIP/TK-Systeme das Festnetz weiter
miteinbezogen. So werden eingehende Telefonate wie bisher über den ISDN-Anschluss zugestellt.
Für ausgehende Gespräche kommt dagegen Voice over IP zum Einsatz. Die Berücksichtigung des
Festnetzes bietet Firmen dabei die Absicherung ihres Telefonverkehrs, falls die
Breitbandverbindung einmal ausfallen sollte. Firmenrufnummern sind von der Umstellung nicht
betroffen, sie müssen weder portiert noch erneuert werden. Die Kostenvorteile sind niedrigere
Telefongebühren, Einsparungen beim Aufbau des Firmennetzes und die einfache Integration.
2. Muss die Breitband-Kapazität für VoIP erhöht werden?
Neben der üblichen Internetnutzung, wie E-Mail-Verkehr und Internet-Surfen, ist der
Datenverbrauch für Internet-Telefonie zu kalkulieren. Bei Verwendung des Sprachcodecs G.711, der
eine ISDN-Audioqualität bietet, wird eine Datenrate im Up- und Downstream von jeweils rund 100
kBit/s beansprucht. Bei der Kapazitätsplanung ist insbesondere auf den Upstream zu achten, da
dieser bei DSL-Zugängen im Vergleich zum Downstream deutlich kleiner ausfällt. Für Unternehmen,
die bis zu drei ISDN-Anschlüsse nutzen, ist deshalb ein ADSL 6 MBit-Anschluss mit 512 kBit/s
Upstream ausreichend. Damit sind bis zu fünf VoIP-Gespräche parallel möglich. Kommen bis zu
fünf ISDN-Anschlüsse zum Einsatz, ist ein ADSL2+ Anschluss mit einem Upstream von 1.024 kBit/s
empfehlenswert, der bis zu zehn gleichzeitige VoIP-Telefonate erlaubt. Call-Center sollten dagegen
eine höhere Breitbandkapazität einplanen.
3. Kann die vorhandene TK-Anlage weitergenutzt werden?
Ja. TK-Anlagen können mittels Spezial-Hardware für Voice over IP aufgerüstet werden. Eine
entsprechende Lösung bietet der Hersteller AVM mit dem 'VoIP-Gateway 5188' an. Dazu wird das
Gateway zwischen dem ISDN-Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss und der ISDN-Telefonanlage
installiert. Die vier internen und externen S0-Schnittstellen erlauben bis zu acht Telefonate
gleichzeitig - wahlweise per Festnetz oder Voice over IP. Aufgrund der einfachen Administration
via Web-Browser entfallen sonst übliche Installations- sowie Folgekosten für Serviceaufträge. Das
'VoIP-Gateway 5188' kostet bei sipgate 589,- Euro*.
4. Wann lohnt der Einsatz einer VoIP/TK-Anlage?
Firmen mit Erst- oder Ersatzbedarf in Sachen Telefonanlage können von Voice over IP doppelt
profitieren. Denn dank Internet-Telefonie wird für Sprache und Daten nur noch ein Netzwerk
benötigt. Ein separates Firmen-Telefonnetz muss damit nicht mehr verlegt werden. Eine VoIP/TKLösung,
die diese Voraussetzung erfüllt, ist die Siemens 'HiPath BizIP'. Das Siemens-System wird
mit dem ISDN- und Breitbandanschluss sowie mit dem LAN verbunden, an das ebenfalls die
Systemtelefone angeschlossen werden. Die dezentrale Datenspeicherung des Siemens-Systems
sorgt dafür, dass etwa Sprachnachrichten und Kontakte auch bei einem Ausfall der
Hauptkomponente über die Systemtelefone abrufbar bleiben. Die Steuerungseinheit der 'HiPath
BizIP' kostet 299,- Euro*, die Systemtelefone sind ab 239,- Euro* erhältlich.
Vorteil: Bei VoIP telefonieren an das Firmennetzwerk angeschlossene Geschäftsstellen
untereinander kostenlos. Darüber hinaus können Firmenrufnummern vereinheitlicht werden, auch
wenn sich Filialen in verschiedenen Städten befinden. Gleiches gilt für Heimarbeitsplätze.
5. Bleiben die Firmennummern bestehen?
Ja. Alle Firmennummern inklusive Nebenstellen können ohne Einschränkung weitergenutzt
werden. Dafür stellt sipgate das Dienstmerkmal 'sipgate für Telefonanlagen' bereit. Dieses
veranlasst, dass die Telefonanlage die jeweilige Mitarbeiter-Rufnummer automatisch als
Absenderrufnummer setzt, bevor sipgate das Gespräch über den Breitbandanschluss in die
Telefonnetze vermittelt. Eingehende Telefonate und Rückrufe erreichen die Mitarbeiter wie bisher
über den ISDN- oder Mehrgeräte-Anschluss. Im telefonischen Kontakt mit Geschäftspartnern und
Kunden ändert sich damit nichts.
6. Entsteht durch Voice over IP ein Sicherheitsproblem?
Nein. Firmen, die ihr Netzwerk gut absichern, sind keiner besonderen Gefahr ausgesetzt. Um
Internet-Telefonate abzuhören, müssten Angreifer sich bereits innerhalb des Firmennetzwerkes
bewegen, über Expertenwissen verfügen und auch die interne Netzwerkabsicherung überlisten.
Doch selbst dann ist das Mithören von Gesprächen nur in seltenen Fällen und mit hohem Aufwand
möglich.
* Preise sipgate Onlineshop, inkl. 19 % MwSt, zzgl. 6,95 Euro Versand
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Pressekontakt
sipgate GmbH
Pressestelle
Gladbacher Str. 74
D-40219 Düsseldorf
Presseanfragen bitte an:
Sigurd Jaiser
Telefon: 0211-63555635
Fax: 0211-63555522
E-Mail: presse@sipgate.de
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