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VoIP-Endgeräte vereinfachen Nutzung besser als bisher
Ist ein Breitbandanschluss im Haus, ist es für viele Verbraucher nur noch ein kleiner Schritt zur Internet-Telefonie. Bestens dafür ausgestattet sind rund 50 Prozent der inzwischen über elf Millionen DSL- und Kabel-Internet-Haushalte. Laut einer ARD/ZDF-Online-Studie vom Juli 2006 kommt in diesen eine Daten-Flatrate zum Einsatz, die eine zeitlich unbegrenzte Internetnutzung erlaubt. Daten-Flatrates sind bei VoIP insbesondere für Vieltelefonierer angebracht, da Internet-Telefonie mit rund 1,2 MB pro Minute ein vergleichsweise hohes Datenvolumen verbraucht. Zudem ist für eine uneingeschränkte Erreichbarkeit eine permanente Internetverbindung die Voraussetzung. Wichtig ist zudem die richtige Auswahl der VoIP-Hardware, deren Modellvielfalt rasant zunimmt. sipgate gibt Tipps, welche VoIP-Hardware den Einstieg in die Internet-Telefonie einfach macht und für welchen Einsatz sinnvoll ist.
VoIP macht mobil mit Dual-Mode-Handys
Inzwischen sehen Marktforschungsinstitute wie ABI Research und In-Stat in Dual-Mode-Handys einen wichtigen Schlüssel für die schnelle Verbreitung der Internet-Telefonie. So rechnet In-Stat mit dem Start der Massenproduktion für 2007, ABI-Research prognostiziert für das Jahr 2009 sogar mit bis zu 100 Millionen verkauften Endgeräten. Unter anderem Nokia und Pirelli bieten solche Dual-Mode-Handys an.
Der neue Handy-Typ unterstützen neben GSM auch VoIP via WLAN. Damit sind Nutzer erstmals über ein Endgerät unter ihrer Handy- sowie der Ortsrufnummer des VoIP-Anschlusses erreichbar. Sobald ein WLAN-Netz in Reichweite ist, kann über VoIP telefoniert werden. Verbraucher sollten vor dem Erwerb jedoch analysieren, wo sie Zugriff auf WLAN-Netze haben oder ob eine stationäre VoIP-Lösung ausreicht.
Mit dem vorhandenen Festnetz-Telefon über VoIP telefonieren
Internet-Telefonie ist unter anderem deshalb so erfolgreich, weil das Festnetz-Telefon weiterverwendet werden kann. Dafür ist ein VoIP-Adapter anzuschaffen, an den das Telefon angeschlossen wird. Modelle wie der 'TA612V' von Netgear garantieren eine hohe Sprachqualität, da diese Voice over IP eine feste Bandbreite für die Dauer des Telefonats reservieren. Alternativ dazu sind reine VoIP-Telefone wie das Grandstream 'GXP-2020' verfügbar, das VoIP von Hause aus unterstützen. VoIP-Telefone werden an den vorhandenen Router angeschlossen. Eine Umstellung des Heimnetzwerkes ist damit nicht notwendig. Gleiches gilt für Hybrid-Telefone wie das Siemens 'Gigaset S450 IP', das Festnetz- und Internet-Telefonie unterstützt. Der Benuter entscheiden vor jedem Anruf, ob er über das Festnetz oder via Voice over IP telefonieren möchte. Das Gerät ist deshalb mit dem Router und dem Festnetzanschluss zu verbinden.
Eine Alternative zu VoIP-Adaptern sind VoIP/DSL-Kombiboxen wie die 'FRITZ!Box Fon'-Modelle vom AVM. So verfügt beispielsweise die 'FRITZ!Box Fon WLAN 7170' über einen DSL-Router und eine VoIP-fähige Telefonanlage. Bis zu drei analoge Telefone sowie ein ISDN-Telefon oder eine ISDN-Telefonanlage können über die '7170' zum Einsatz kommen. Auch kann eine Einstellung der Gesprächswege erfolgen. Damit ist es möglich, ausgehende Gespräche günstig über den VoIP-Provider zu führen, eingehende Telefonate jedoch weiter über den Festnetzanschluss zustellen zu lassen. Aber auch ein Komplettumstieg auf Internet-Telefonie ist möglich. Aufgrund der umfassenden Leistungen eignen sich Kombiboxen insbesondere für Neueinsteiger sowie bei Ersatzbeschaffungen.
Pressekontakt
sipgate GmbH
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Gladbacher Str. 74
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Sigurd Jaiser
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