24 Work Hacks – The first sipgate book

Corinna
28.03.2017 0 2:34 min

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No titles, no managers, no departments, no budgets, no overtime, no fear. Instead: self-responsibility, feedback, learning, freedom, and fun – that’s how we create value for our customers. Our new book „24 Work Hacks … we wish we discovered sooner“ shows hacks that work for us.

Cover of "24 Work Hacks"

„24 Work Hacks“ is a unique blend of coffee table book and business book: Large photos with crispy texts. Ideally suited to entice others to try agile and lean approaches.

Double page spread about "Open Friday" from "24 Work Hacks"Double page spread from „24 Work Hacks“

Take a peak?

Would you like to read the first work hack? Here’s a sample chapter for your reading pleasure (PDF, 4 MB)

Or would you rather secure a copy rightaway? (ISBN: 978-3-00-054923-6)

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What’s it about?

What happens when you go full agile and lean – with all of the company, not just the IT department? Wonderful things! When we started out with Scrum in 2010, all we wanted was to deploy updates more often than every few months. Nowadays we deliver new value to our customers (aka go live) more than 20 times a day and that’s just the tip of the iceberg of what’s changed.

The book presents 24 Work Hacks that make us faster, better and happier. Besides proven agile methods like such as stand-ups and retrospectives, there are innovative, custom solutions:

  • Open Friday – An Open Space every 2 weeks that allows us to distribute know-how and solve problems
  • Peer Recruiting – At sipgate, teams hire new colleagues, not bosses
  • Peer Feedback – Bosses don’t give feedback either. Colleagues give each other meaningful feedback and ideas on how to grow
  • Transparent Numbers – Every employee can get any relevant number with one click: How much revenue does a product generate? Have we lost or gained customers?
  • … and many more …

Authors

Tim Mois is one of the founders of sipgate. He is lean and agile with all his heart.

Corinna Baldauf works at sipgate and can’t stop thinking about agile and lean topics. She’s the creator of Retromat.

Oliver Tjaden took all photographs in this book in our offices in Düsseldorf.

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Dive in

You’ve already read „24 Work Hacks“ and you’re hungry for more? Here are the links and recommended reading from the back of the book.

Press kit

You want to tell the world about our book? Lovely! We’ve gathered a few photos and text snippets to give you a leg up. You can download our fabulous „24 Work Hacks“ press kit here (ZIP, 13 MB). Check out the „README.txt“ within the ZIP-file for an overview of the material.

Contact

We’re looking forward to questions and comments at workhacks@sipgate.de. Since we’re a telephony provider you are also welcome to call: +49 (0)211 / 63 55 55 33

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11 Kommentare


Bebbi:

Und wie ist das mit unliebsamen Aufgaben von Kloputzen über Chaos bei den Buchungen beseitigen bis hin zu Kündigen der Fehleinstellung? Drücken sich bei dem System da nicht alle erfolgreich drum?

antworten

Corinna:

Hi Bebbi!
Putzen tut ein externes Putzteam, das entfällt also.
Bei den beiden anderen Sachen (Buchungschaos, Kündigen) gilt Verursacherprinzip. Es gibt wenig Leute, die sich davor drücken würden, etwas gerade zu biegen, was sie selbst mit verbockt haben.

Selbst wenn, ein Teamwechsel dauert ein bisschen. Wenn man als Team eine unliebsame Aufgabe bekommt, kann man als Einzelperson nicht direkt in ein anderes Team wechseln, höchstens langfristig. Meistens powert man einfach durch. Dann ist das unliebsame Thema schnell geschafft und man kann wieder was Netteres machen. Was „unliebsam“ ist, ist ja auch eine Typfrage. Es gibt fast immer wackere Recken und Reckinnen, die sich auch unangenehme Themen ziehen und lösen.

antworten

Torsten:

Hallo, ich arbeite in einem Coworking Space. Dort haben wir im Schnitt einmal im Monat ein Community Frühstück. Sozusagen auch ein Pool von Leuten. Da kann man seine Projekte vorstellen. So finden sich Leute die vorher nicht miteinander zusammen gearbeitet haben zu einzelnen Projekten zusammen. Soll es mal schneller gehen gibt es eine hausinterne Slack Community Gruppe über die man eigene Projekte vorstellen und Mitstreiter gewinnen kann. Sind die Projekte abgeschlossen widmet man sich seinen eigenen oder neuen Aufgaben.

Dadurch, dass es immer einen Projektinitiator gibt hat auch immer einer den Hut auf. Wie schaut das bei Euren Pools aus? Gibt es da auch je Pool einen Koordinator? Und wenn ja ist der fest oder rotiert er?

antworten

Corinna:

Hi Torsten!

Die cross-funktionalen Produktteams haben je einen Product Owner, der priorisiert, welche Aufgaben in welcher Reihenfolge erledigt werden sollen. Das ist bei uns die Person, die den Hut auf hat. Er/sie trägt die wirtschaftliche Verantwortung und ist dafür verantwortlich, die Aufgaben nach Kundenwert zu sortieren.

Seit Anfang des Jahres experimentieren wir damit, dass wir uns weniger stark in festen crossfunktionalen Produktteams organisieren, sondern in „Organisationseinheiten“, die wir „Streams“ (die Weiterentwicklung der „Pools“) nennen. Diese Streams sind personell in der Regel etwas größer als ein herkömmliches Produktteam und in dem Stream bilden sich selbstständig und sehr viel flexibler als bisher kleine Teams aus. Engpässe bei Krankheit/Urlaub/selten benötigten Skills gleichen die Stream-Mitglieder auf dem kurzen Dienstweg innerhalb des Streams aus.

Ein solcher Stream erfüllt alle Anforderungen, die für ein Produktteam gelten. Das heißt, alle benötigten Experten sind da drin und es gibt auch hier einen Product Owner, der im Dialog mit den Kollegen bestimmt, was in welcher Reihenfolge gemacht wird. Er/sie hat sozusagen den Hut für den ganzen Stream auf.

Die Verantwortungen für das Ergebnis und das Produkt tragen aber alle Mitglieder des Streams für ihr gemeinsames Produkt.

Beantwortet das Deine Frage?

antworten

Torsten:

Ja, danke für den Einblick.

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Halina Maier:

Hallo, vielen Dank für diesen Beitrag! Die Umsetzung des agilen Arbeitens ist sehr klar und konsequent. Eine Bitte: ich schreibe gerade ein Buch zum Thema Agiles Verkaufen. Dabei geht es um agiles Arbeiten in Vertriebsorganisationen. Ich würde sehr gern Sipgate dazu interviewen. Wäre das möglich? Beste Grüße! Halina Maier

antworten

Mitch:

Hallo, mich würde interessieren wie ihr die Streams konkret geschnitten habt?
Beste Grüsse, Mitch

antworten

Christian:

Hallo zusammen,
wie werden in euren Teams gemeinsame Entscheidungen getroffen? Habt ihr ein bestimmtes Verfahren welches genutzt wird? Und wie sind eure Erfahrungen damit?
Beste Grüße
Christian

antworten

Corinna:

So wie ich Deine Frage verstehe: Nach Produkt. Jedes Team arbeitet nur an einem Produkt. An unserem Flaggschiff sipgate team arbeiten mehrere Teams. Hattest Du die Frage so gemeint?

antworten

Corinna:

Auf Englisch habe ich hier darüber geschrieben: http://finding-marbles.com/2017/11/30/how-we-take-decisions-without-managers-and-teamleads/

Kurzfassung:
Das kann jedes Team handhaben wie es will. Faustregeln: Je kleiner das Team, desto eher schafft man Konsens Entscheidungen. Je nach Thema gibt es Leute, die sich dort am besten auskennen und deren Stimme dann mehr Gewicht hat. Wenn es ein allgemeines Thema ist, gibt’s im Zweifelsfall Mehrheitsentscheid. Durch Handzeichen oder eine dieser Methoden: http://wall-skills.com/2015/ways-to-vote/

Dann gibt es Entscheidungen, die Auswirkungen über das Team hinaus haben. Die stimmt man dann in größeren Runden ab, z.B. alle Entwickler in der Dev-Community.

PS: Bei uns benutzen relativ viele Kollegen Handzeichen (http://wall-skills.com/2017/hand-signals-for-discussions-in-large-groups/). So bekommen wir schon während einer Diskussion ein Stimmungsbild.

antworten

Christian:

Hallo Corinna,
lieben Dank für deine Links zu euren Entscheidungsfindungen. Sehr spannend. Ein Tip von mir: Die beste Erfahrung um zügig und vor allem konfliktfrei Entscheidungen zu treffen habe ich mit Systemischen Konsensieren gemacht. Messung (z.B. mit Handzeichen) des Widerstandes anstatt der Zustimmung. Die Anzahl der Vorschläge ist dabei irrelevant, da jeder Vorschlag einzeln bewertet wird. Aus dem Ergebnis lässt sich Konfliktpotential ablesen. Entschieden wird sich dann für die Alternative mit dem geringsten Widerstand, was im Umkehrschluss die größte Akzeptanz bedeutet.
Bei Interesse gerne mail an mich.
Grüße
Christian

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