sipgate auf der Agile2012 in Texas

Alex
30.08.2012 0 1:56 min

Als Unternehmen setzen wir schon länger auf agile Methoden für die Softwareentwicklung. Damit wir auf dem Laufenden bleiben, was die Entwicklung der Methoden angeht, besuchen wir regelmäßig Konferenzen – wie z.B. die Agile2012 Konferenz in Grapevine, Texas vom 13. bis 17. August. Bei über 200 Sessions und mehr als 1700 Teilnehmern gab es viele Möglichkeiten, sich über neue Entwicklungen auszutauschen. Auf zwei interessante Themenbereiche wollen wir hier kurz eingehen: Excellence und Flow.

Scaling up Excellence – also das Vergrößern hervorragender Eigenschaften / Leistungen – war das Thema der diesjährigen Eröffnungs-Keynote von Robert Sutton, Autor des großartigen Buchs “The No Asshole Rule: Building a Civilised Workplace and Surviving One That Isn’t”.

Mit Praxisbeispielen hat Sutton einige Herausforderungen des klassischen “Skalierens”, also Unternehmenswachstum im Sinne von mehr Mitarbeitern, Umsatz und / oder Filialen gezeigt. Demgegenüber standen Beispiele für andere Sichtweisen auf Wachstum, nämlich “besser statt mehr” oder “gemeinsam statt alleine”. Die Folien zu Suttons Vortrag sollten in ein paar Tagen auf der Webseite der Konferenz zu finden sein.

Und wie schon im letzten Jahr war Flow in vielen Sessions ein Thema: Wie vermeidet man Unterbrechungen, Wartezeiten, Puffer und Queues. Dabei gab es bekannte Ideen und Ansätze, wie und warum man Scrum und Kanban verbinden kann. (Zum Beispiel um die Arbeit von vielen Teams zu koordinieren oder auch um Brüche zwischen der Produktportfolioplanung im Management und der Umsetzung in Entwicklungsteams zu vermeiden.) Mehr zu dem Thema gibt es hier: Understanding Agile Program and Portfolio Planning.

Eine andere Lösung für besseren Flow hat Chad Casady in seinem Unternehmen gefunden. Dort gibt es keine Scrum Master oder Product Owner mehr. Das Team hat die volle Verantwortung für den (agilen) Prozess übernommen und sorgt dafür, dass er gelebt wird. Neue Produktideen kommen direkt vom Kunden ins Entwicklungsteam. Allerdings ist Chads Unternehmen relativ klein (ein Entwicklungsteam mit weniger als 10 Personen) und es gibt nur wenige Kunden bzw. Stakeholder.

Insgesamt haben wir von der Agile2012 wieder viele interessante Ideen, Gespräche und Diskussionen mitgenommen, die uns helfen, unseren Entwicklungsprozess und damit auch unsere Produkte besser zu machen.

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