Unsere Entwickler zu Besuch bei Slack

Lukas
30.07.2018 0 4:44 min

Viele Menschen besuchen uns, um sich einen Eindruck von der agilen Arbeit bzw. Produktentwicklung bei sipgate zu machen. 2017 haben wir mehr als 10.000 Menschen durch unsere Büros geführt und unsere Vorstellung von einer Arbeitskultur der Zukunft präsentiert. (Falls Du auch einmal dabei sein willst, besuch uns gerne!)

Als Entwickler nutzen wir diverse Tools, die uns tagtäglich begleiten und unsere Arbeit vereinfachen. Eines dieser Tools ist Slack. Daher war es spannend für uns, deren Büro in San Francisco zu besuchen und einen Eindruck über deren Arbeitskultur und Produktentwicklung zu bekommen.

Slack – ein Instant-Messaging-Service für Teams

Slack-Büro in San FranciscoSlack-Büro in San Francisco

Slack ist ein Instant-Messaging-Dienst zur Kommunikation innerhalb von Teams. Slack basiert auf Gruppen, Nachrichten und vielen weiteren Features, wie z. B. einer API zur Integration von komplexen Vorgängen. Ein Marketplace bietet allerhand Erweiterungen. Es gibt aber auch zahlreiche „lustige“ Features, wie beispielsweise einen Roboter, der zufällige Witze über Chuck Norris macht. Letzteres ist vermutlich „so ein Entwickler-Ding“, das man nicht zwingend verstehen muss.

Grundsätzlich nutzen wir Slack hauptsächlich zu internen Kommunikationszwecken. Obwohl wir – mehr oder weniger – alle in einem Büro sitzen, haben wir als Developer immer wieder den Bedarf, bestimmte Fragen schnell und einfach auf dem „kurzen Dienstweg“ zu klären. Ein Beispiel: Darf ich gerade ein Softwareupdate auf den Servern installieren? Um diese Frage zu stellen oder zu beantworten, schaue ich in sogenannte Slack Channels.

Arbeitsweise und Unternehmenskultur bei Slack

Das Unternehmen Slack hat diverse Ähnlichkeiten zu sipgate, gestaltet die interne Arbeitskultur jedoch noch extremer. Glücklicherweise arbeitet Felix, ein „guter alter Bekannter“, bei Slack. Zuletzt hat er uns im Rahmen des WebworkerNRW Meetups im Januar 2018 mit seinem Talk „Building Apps with Electron“ besucht. Es lag also nahe, dass wir Felix im Rahmen unserer Fortbildung in San Francisco besucht haben.

Ein sehr bekanntes Symbol unter Entwicklern, das sog. HashtagEin sehr bekanntes Symbol unter Entwicklern, das sog. Hashtag

Bei sipgate haben wir, im Vergleich zu anderen Unternehmen, diverse Freiheiten, die grundsätzlich für alle Mitarbeiter gelten. Dennoch gibt es auch Bereiche, in denen wir aus Erfahrung in einem gewissen Rahmen agieren. Zum Beispiel arbeiten wir transparent und agil. Dies ist nicht verhandelbar. Grundsätzlich kann man über alles reden und es gilt auch immer der gesunde Menschenverstand. Vermutlich würde einer unser agilen Coaches oder ein Scrum Master mir aber den Kopf abreißen, wenn ich versuchen würde, das Wasserfallmodell einzuführen. Und: das ist auch gut so!

Totale Entscheidungsfreiheit bei der Arbeitsorganisation

Bei Slack ist dies etwas anders und damit ist nicht gemeint, dass man dort nicht nach gesundem Menschenverstand arbeitet. Slack macht den Teams gar keine Vorgaben. Egal ob Scrum, Kanban oder andere Ansätze – es gibt keinen vorgeschriebenen Rahmen, was die Arbeitskultur betrifft. Es gibt auch keine technischen Vorgaben, welche z. B. die Teams bei der Wahl des Continious Integration oder Continous Deployments Systems einschränken. Ein sehr interessanter Ansatz, denn bei Slack handelt es sich nicht um ein kleines Unternehmen wie wir es sind (im Vergleich). Mit insgesamt über 1000 Mitarbeitern und ca. 450 Developern sprechen wir eigentlich schon von einer Unternehmensgröße, bei welcher andere Unternehmen sehr viele Vorgaben machen.

Unterschiedliche Teams (z.B. iOS-, Android-, Web- und Desktop-Teams) arbeiten für die unterschiedliche Produktbereiche, d.h. man kategorisiert nach Expertise. Darüber hinaus gibt es sog. „Core Teams“. Diese Teams kümmern sich um die Entwicklung des Electron Core und arbeiten auch an Open Source Projekten. Alle Teams haben eine Größe von ca. 9-15 Personen. Laut Felix ist dies optimal, weil man sich nach Expertise in Teams unterteilt und daher ggf. mehr Menschen braucht, um Full-Stack abdecken zu können. Beim Thema Full-Stack haben wir explizit nachgefragt. Die Antwort: Es gibt niemanden – falls überhaupt nur den CTO – der in der Lage ist, den Überblick zu behalten. Und das ist ausdrücklich auch nicht gewollt. Jeder Developer gibt bei Bedarf Workshops / Talks. Schöner Nebeneffekt: Auf diesem Weg kommt man bei Slack viel rum und kann seine Eindrücke und Erkenntnisse ggf. wieder ins Team einbringen.

Felix erzählt uns, dass ein Deployment relativ lange dauert. Der Grund: Es gibt eine Instanz, welche ca. 700 Tests fährt und damit sicherstellt, dass keine Bugs im Production landen. Denn bei Slack gibt es nichts Wichtigeres als Stabilität.

Wir sind gespannt, wohin die Reise eines der am schnellsten wachsenden Unternehmens des Silicon Valley mit der populären Chat-Software hingeht. Danke Felix, dass wir Dich besuchen durften! Wir hoffen Dich bald erneut bei uns begrüßen zu können. Das gilt übrigens nicht für Felix, denn wir laden auch Dich ein, Dir unser Büro und die Arbeitskultur bei sipgate anzuschauen.

 

Wenn ihr eine Electron Schulung benötigt, schreibt am besten Felix. Können wir nur empfehlen!

Gerne könnt ihr sipgate auch bei Twitter oder Instagram folgen. Oft gibt es auf diesen Kanälen mehr Eindrücke und Informationen über unsere Fortbildungen und Reisen.

Alternativ kann man uns im Rahmen der „sipgate Insights“ oder unserer Events auch gerne persönlich treffen.

Auch die privaten Twitter-Kanäle der San Francisco Reisenden möchten wir euch nicht vorenthalten: Christian @chris_dus, Sebastian @bastihumann und Lukas @l00kuss

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