24 Work Hacks – Das erste sipgate-Buch

Corinna
11.10.2016 27 2:30 min

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Keine Titel, keine Manager, keine Abteilungen, keine Gehaltsverhandlungen, keine Budgets, keine Überstunden , keine Angst. Stattdessen: Selbstverantwortung, Feedback, Lernen, Freiheit und Spaß – so schaffen wir schnell Wert für unsere Kunden. In unserem neuen Buch „24 Work Hacks …auf die wir gerne früher gekommen wären“ erzählen wir, wie das bei uns funktioniert.

Cover von "24 Work Hacks"

„24 Work Hacks“ ist eine einzigartige Mischung aus CoffeeTable- und Businessbuch: Große Fotos mit knackigen Texten. Ideal, um Menschen für agiles Arbeiten und leane Ansätze zu begeistern!

Doppelseite aus "24 Work Hacks"Doppelseite aus „24 Work Hacks“

Probelesen

Mal reingucken? Hier gibt es den 1. Work Hack zum Probelesen (PDF, 4 MB)

„24 Work Hacks“ kaufen

 

Themen

Was passiert, wenn man mit Agile und Lean Ernst macht – mit der ganzen Firma, nicht nur der IT-Abteilung? Wundervolle Dinge! Ursprünglich wollten wir nur öfter als alle paar Monate Neuerungen an unsere Kunden ausliefern, als wir 2010 mit Scrum anfingen. Inzwischen veröffentlichen wir mehr als 20 Updates pro Tag und haben auch sonst unfassbar viel verändert.

Im Buch präsentieren wir 24 Work Hacks, die uns schneller, besser und glücklicher machen. Dazu gehören neben bewährten agilen Praktiken, wie Stand-Ups und Retrospektiven, auch eigene Lösungen:

  • Open Friday – Ein Open Space alle 2 Wochen, mit dem wir Wissen verteilen und Probleme lösen
  • Peer Recruiting – Bei uns stellt nicht der Chef ein, sondern die Kollegen
  • Peer Feedback – Jeder bei uns bekommt regelmäßig Tipps zur Weiterentwicklung und zwar von den Kollegen, mit denen er oder sie jeden Tag zusammenarbeitet
  • Transparente Zahlen – Alle Mitarbeiter können mit einem Klick alle relevanten Zahlen einsehen: Wieviel Umsatz macht welches Produkt? Haben wir Kunden gewonnen oder verloren?
  • … und viele mehr …

 

Autoren

Tim Mois ist einer der beiden Gründer von sipgate und ist lean und agil mit ganzem Herzen.

Corinna Baldauf arbeitet bei sipgate, beschäftigt sich beruflich wie privat mit agilen Themen und ist die Mutter des Retromaten.

Oliver Tjaden hat alle Fotos im Buch in unserem Büro im Düsseldorfer Medienhafen aufgenommen.

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Weiterlesen

Nach dem Buch ist vor dem Buch. Wenn „24 Work Hacks“ Dich neugierig auf mehr macht, haben wir hier Links und Buchtipps für Dich zusammengestellt.

 

Pressekit

Du möchtest über unser Buch schreiben? Prima! Wir haben ein paar Fotos und Texte zusammengestellt um Dir die Arbeit zu erleichtern. Du kannst unser „24 Work Hacks“ Pressekit hier herunterladen (ZIP, 14 MB). Das ZIP-File enthält auch eine „README.txt“, zur Orientierung. Außerdem gibt es hier noch das Buch-Cover in riesengroß (9 MB, genug um bei 300dpi 24cm breit zu drucken).

 

Kontakt

Wir freuen uns über Fragen und Kommentare an workhacks@sipgate.de. Anrufen geht natürlich auch, wir sind ja schließlich ein Telefonieunternehmen ;) 0211 / 63 55 55 33

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9 Kommentare


Thomas:

„Halben Tag Urlaub oder was“ – die Sprüche kennt doch jeder, wenn man um 15 Uhr nach Hause geht, weils jeder mitbekommt. Das man morgens aber um 6:30 im Büro war, bekommen nur wenige mit, weil die meisten erst um 9 Uhr aufschlagen. Ein Hoch auf die Arbeitszeiterfassung.

Ihr macht genau das Gegenteil, was mein AG am liebsten machen würde – weg von der Zeiterfassung hin zu Vertrauens-Arbeitszeit. Der Vorteil für den AG ist ja ganz klar, die Leute arbeiten genausoviel oder mehr, aber es wird nicht mehr erfasst und die Leute fallen nicht aus, weil die ihre Überstunden abbauen.
In gewissen Grenzen haben wir das sowieso schon, alle die bei uns HomeOffice machen, werden zeitmässig nicht erfasst, ihnen werden die 7,7 Std. Arbeitszeit aufs Zeitkonto gebucht. Wielange der jenige aber in Wirklichkeit arbeitet, überliegt dann jedem selber. Die wenigsten korrigieren die Zeiten dann.

Ich persönlich möchte meine Arbeitszeiten jeden Tag weiterhin erfassen und am Ende sehen, wieviele Überstunden wieder angefallen sind und ich möchte auch weiterhin die Freiheit haben, mir diese weggefallende Freizeit wiederzuholen. Einfach mal einen Tag früher nach Hause gehen oder direkt ein längeres Wochenende einbauen können.

Wir ( und ihr ja auch ) arbeiten in einer Branche, die stark Event-orientiert ist.
Wenn es Kunden- oder Systemstörungen gibt, dann müssen die behoben werden und das schnellstmöglich. Dafür Überstunden zu machen ist kein Thema.
Wo ich mich aber gegen Überstunden verwehre ist, wenn diese zum Regelfall werden, weil die anfallende Arbeiten nicht anders erledigt werden kann, wiel z.b. zuwenig Personal da ist und das ist leider der Punkt, wo u.a. bei uns der Hase hinläuft.

Mein Zeitkonto zeigt derzeit wieder über 40 Std. plus an, teilweise wegen längere Arbeitszeit tagsüber, teilweise aber auch durch Nachtarbeiten bedingt. Wird mal wieder Zeit ein paar Tage frei zu nehmen :)
Bis 40 Std. Mehrarbeit wird tolleriert, bis 80 Std. wird einem vom Vorgesetzten nahegelegt, doch mal schnell wieder unter die 40 Std. zu kommen. Bei mehr als 80 Std. ist das ein Fall für den Betriebsrat und dann muss man Mehrarbeit abbauen. Ich kenne einige KollegenInnen, die auch die 100 Std. überschritten haben.

So, werde mal ein paar Gleittage planen :)

Thomas

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Eugen:

Stempeln gepaart mit einer monatlichen Arbeitszeit, die flexibel abgetragen werden kann, ist und bleibt das beste System!

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Johanna:

Lieber Thomas, vielen Dank für deine Schilderungen! Bei uns gab es tatsächlich auch schon die Überlegung, Vertrauensarbeitszeit einzuführen. Da steckt immerhin Vertrauen drin… das muss doch gut sein ;) Letztlich haben wir uns aber dagegen entschieden und sind bei der Stempeluhr geblieben. Heute zeigen wir Gästen immer voller Stolz das optisch vielleicht nicht ganz so schöne Teil. Und absolut, Überstunden lassen sich nicht zu 100% vermeiden. Besteht aber keine Möglichkeit, sie wieder loszuwerden oder noch schlimmer: sie vermehren sich konstant, läuft da was schief. Es ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema, das man nicht einfach unter den Tisch kehren sollte. Das zeigt die unfassbare Zahl von 1,8 Milliarden und auch das Feedback, das wir auf verschiedenen Kanälen zu unserem Artikel bekommen haben. Deins eingeschlossen :)

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Johanna:

D’accord, Eugen :)

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Thomas:

Hallo Johanna,

Stimmt, der Klotz ist nicht gerade stylisch, konnte den kürzlich bei einer LeanDUS schon besichtigen :)
Bei uns hat es in der Vergangenheit des öfteren Arbeitszeitverstösse gegeben, das ging bis zum Arbeitsgericht und deswegen wird da bei uns auch massiv drauf geachtet, das die Arbeitszeitgesetze eingehalten werden.
Die Firmen wollen immer mehr sparen, immer weniger Leute, immer mehr Arbeit und dann türmen sich die Überstunden in den Himmel. Das beste Beispiel ist doch unsere Polizei.
Aber ich geben dir vollkommen Recht, Überstunden sind nicht immer vermeidbar, aber wenn die zum Dauerzustand werden oder die Kollegen nicht mehr von ihren angestauten Stundenberg runterkommen, läuft in dem Unternehmen etwas grundlegend falsch.
Die grosse Verwunderung kommt aber auch dann, wenn genau diese Kollegen dann entweder lange ausfallen, weil die gesundheitlich fertig sind oder sogar direkt alles hinwerfen und kündigen. Beides kostet das Unternehmen weit aus mehr als einfach mal mehr Leute einzustellen.

Viele Grüsse

Thomas

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Sven:

Das mit der Zeiterfassung machen wir ähnlich. Zwar kann nicht jeder seine Zeiten bearbeiten, aber die Monteure melden Ihre Zeiten auch einfach so formlos nach. Wir sind dann noch einen Schritt weiter gegangen. Bei uns gibt es Jahrearbeitszeit. Da wir im Winter und Frühjahr sehr viel Arbeit haben, fallen hier naturgemäß auch viele Überstunden an. Jeder Mitarbeiter muss aber bis zum November seine Überstunden wieder abbauen. Da kommt es schon mal vor dass ein Mitarbeiter 3 Wochen Gleitzeit nimmt. Vielleicht ungewöhnlich, aber im Sommer kann man mit der Freizeit naturgemäß auch viel mehr anfangen…..

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Alex:

Schaut ihr eigentlich auch mal in eurer Feedback-Forum oder seid ihr nur noch damit beschäftigt, Euch selbst zu beweihräuchern?

So viele Anregungen mit vielen Stimmen und keinerlei Reaktionen … :-(

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Johanna:

Hi Alex, na klar schauen wir da rein. Das Forum nutzen wir momentan aber tatsächlich fast nur als reinen Feedback-Kanal. Ganz im Gegensatz zu diversen Facebook-, Twitter- und anderen Social-Accounts, verschiedenen Anrufmöglichkeiten, E-Mail und natürlich hier dem Blog. Mangelnde Kontaktfreudigkeit kann man uns eigentlich nicht vorwerfen. Wir finden es großartig, so engagierte Kunden zu haben! Es tut mir leid, dass du einen anderen Eindruck bekommen hast. Liebe Grüße! Johanna

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