2016 haben wir mit den “24 Work Hacks" beschrieben, wie sipgate zur leanen und agilen Organisation wurde. Zehn Jahre später gibt es ein neues Buch. In “21 Work Hacks… für eine erfolgreiche Agentic Transformation" beschreibt unser CEO Tim, was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht mehr nur Werkzeug ist, sondern fester Bestandteil von Arbeitsabläufen, Lernprozessen und Entscheidungswegen wird.
Sechs Jahre Praxis
Seit 2020 arbeiten wir mit KI. Sechs Jahre, in denen wir viel gelernt haben. Genau diese Erfahrungen sind der Kern des neuen Buchs. Dabei möchte das Buch kein Regelwerk sein, sondern der ehrliche Erfahrungsbericht eines Wandels, den wir selbst durchleben.
Was eine Agentic Organization ausmacht
Bei uns steckt hinter dem Begriff konkret ein Unternehmen, in dem KI-Agenten selbständig handelnd im Arbeitsalltag eingebunden sind. Dabei ist unser Ansatz nicht der, Mitarbeitende zu ersetzen, sondern die KI als zusätzliche Instanz, die eigenständig Aufgaben übernimmt, zu etablieren. Damit das funktionieren kann, brauchten wir Antworten auf Fragen, die technisch klingen, aber vor allem kultureller Natur sind. Wie geht ein Team mit der Unsicherheit um, die eine neue Technologie mitbringt? Wer trägt Verantwortung, wenn eine KI eigenständig handelt? Und wie schützt man Kundendaten, ohne jede Innovation im Keim zu ersticken?

So sieht das konkret aus
Beispielhaft hier vier Hacks aus dem Buch, die deutlich machen, wie wir diese Fragen für uns beantwortet haben.
Mitarbeitende dürfen KI-Tools eigenständig kaufen und ausprobieren, ohne vorherigen Genehmigungsprozess. Was nicht funktioniert, wird wieder eingestampft. Was funktioniert, muss geteilt werden. Das ist die einzige verbindliche Regel. Beim Datenschutz hilft uns ein einfaches Ampelsystem. Grün steht für freigegeben, Gelb für nutzbar ohne Kundendaten, Rot für tabu.
Der Hack im Buch: Alle machen mit.
Ein weiterer Hack betrifft die Zeit, die durch den Einsatz von KI gewonnen wird. Bei uns führt sie nicht automatisch zu mehr Output. Stattdessen bekommen Ideen eine neue Chance, die früher zu teuer oder zu aufwendig waren. Was durch KI plötzlich machbar wird, wird neu bewertet.
Der Hack im Buch: Freiraum sinnvoll nutzen.
Der dritte Hack ist vielleicht der ungewöhnlichste der genannten Beispiele. Die Arbeitszeit wird bewusst nicht vollständig verplant. Es bleibt Raum für Experimente und Reflexion, gerade weil einfache Aufgaben zunehmend an KI gehen und die verbleibende Arbeit komplexer wird. Wer mehr denken muss, braucht auch mehr Freiraum zum Denken.
Der Hack im Buch: Puffer mit System.
Abschließend noch Hack Nummer vier. Während die meisten von uns mit den aktuellen KI-Tools arbeiten, haben wir ein dediziertes Team ins Leben gerufen, dessen Aufgabe es ist, in die Zukunft zu schauen. Sie sollen KI-Technologie erkunden, die noch auf keiner unserer Roadmaps zu finden ist, die notwendige Infrastruktur bauen, auf der andere Teams später aufsetzen können, und dafür sorgen, dass ihre Ideen den Weg ins Produkt finden.
Der Hack im Buch: Drei Schritte voraus.
Eine Transformation ohne Enddatum
Wir verstehen das Buch nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als Zwischenstand einer Entwicklung, die weitergeht. “Die ehrlichste Aussage, die wir nach sechs Jahren KI-Transformation treffen können, lautet: Es gibt kein Fertig", sagt unser CEO Tim.
Für uns bedeutet das, kontinuierlich zu lernen, auszuprobieren und nachzuschärfen, statt einmalig eine Kampagne zu starten und das Thema danach abzuhaken.
Wer mehr zu dem Thema wissen möchte und Lust bekommen hat, alle 21 Hacks kennenzulernen, kann unser neues Buch bei Amazon bestellen.




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