Die Lean DUS bei InVision: "How to copy Spotify in 60 minutes" mit Cliff Hazell

Anna
25.01.2016 1 2:04 min

Bei der ersten Lean DUS im neuen Jahr war alles anders als sonst: Unser Meetup sollte nicht wie gewohnt in den Räumlichkeiten von sipgate stattfinden, sondern bei unserem befreundeten Unternehmen InVision.

InVision sitzt zugegebenermaßen nicht unendlich weit weg von uns, genauer gesagt nur etwa 700m tiefer in den Medienhafen hinein. Auch sonst ticken sie ähnlich wie sipgate: InVision arbeitet lean und agil, denkt außerhalb klassischer Hierarchien, lernt und entwickelt sich ständig weiter, mag Menschen und Ideen treffen und dabei darf es gerne auch gutes Essen geben.

invision_leandus

Dass das alles nicht immer so war und sich dies auch bei der Gestaltung der Arbeitsplätze widerspiegelt, sahen die Besucher im ersten Vortrag des Abends. Peter Bollenbeck, Erfinder von InVision, eröffnete den Abend mit seinem Vortrag “Agilität und Büroarchitektur” und zeigte den langen Weg von abgeschirmten, namensbeschilderten Einzelbüros mit Finanzamt-Flair vor knapp 20 Jahren hin zu maßgeschreinerten 12-Personen-Teamtischen mit Cinema-Displays zum Pairing inmitten tageslichtgefluteter Räume mit Rheinblick.

Die Rückschau war unterhaltsam, persönlich und mit selbstironischem Augenzwinkern; die Entwicklung nach dem vorherigen Sightseeing durch das InVision Gebäude umso beeindruckender. Das Fazit: Wer anders arbeitet, muss sich auch anders einrichten.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Talk “How to copy Spotify in 60 minutes” von Cliff Hazell. Der Agile Coach von Spotify blieb erfreulicherweise sehr werbefrei, verriet ein paar Insights und verdeutlichte Spotifys agile Learnings:

„Celebrate Learning, Encourage Collaboration and Leadership at all Levels.“

Was hängen blieb: Fehler machen ist gut, ständiges Lernen ist noch besser, Zentralisierung ist schlecht, Kommunikation ist alles. Daneben noch der wertvolle Tipp, dass Lollipops selbst verloren geglaubte Hardware-Kleinteile aus den hintersten Ecken hervorzaubern.

cliffhazell_spotify

Passend zum ersten Vortrag betonte auch Cliff Hazell die Bedeutung der richtigen (kommunikativen) Rahmenbedingungen und zeigte sich beeindruckt von InVision. Die Slides und Videos zu beiden Vorträgen findet ihr auf www.leandus.de.

Insgesamt war es sehr spannend, Gast auf dem eigenen Event zu sein. Es hat gut funktioniert, unser Veranstaltungsformat zu verleihen (Hallo Weltherrschaft!), was sicherlich auch an den denkbar ähnlichen Rahmenbedingungen lag. Schön, dass ihr das Experiment mitgemacht habt – wir freuen uns schon auf die nächste Lean DUS am 11. Februar 2016 mit Markus Andrezak. Dann wie gewohnt wieder bei sipgate.

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1 Kommentar


Thomas:

Hab mir am Wochenende schon die Video angesehen, war sehr unterhaltssam.

„Wer anders arbeitet, muss sich auch anders einrichten.“ – sehr gutes Fazit. „anders einrichten“ gibt es bei uns in der Firma ja bereits seit 3 Jahren, mit dem Umzug in ein neues Gebäude, nur mit dem „anders arbeiten“ klappt es vorne und hinten überhaupt nicht. Dafür ist das Unternehmen bei uns viel zu träge – schade eigentlich

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