Pair-Programming bei sipgate

Alex
24.07.2013 1 1:53 min

Agile Methoden haben bei sipgate eine lange Tradition. So war es nicht verwunderlich, dass sich im letzten Herbst für ein größeres technisches Problem kurzerhand ein neues Team bildete.

Alle Beteiligten waren offen für neue Methoden. Von Anfang an wurde beispielsweise großer Wert auf Pair-Programming gelegt. (Also der Erstellung und Bearbeitung von Programm-Code mit jeweils zwei Programmierern an einem Rechner). Dabei stellte sich die Teamgröße von vier Entwicklern schnell als vorteilhaft heraus. Die Anzahl war nicht zu groß, um gemeinsam an einem Problem zu arbeiten, ermöglichte aber auch sinnvolles Pair-Programming.

Alle Entwickler saßen zusammen an einem großen Konferenztisch. Diese Sitzordnung begünstigte zum einem die Kommunikation. Zum anderen erleichterte sie es, größere Probleme gemeinschaftlich anzugehen. Eine spezielles Beamer-Setup erleichterte die Arbeit und unterstützte die Kommunikation ganz wesentlich. Ein Setup mit HDMI-Splittern, Switch und Beamer erlaubte es jedem jederzeit seine Ansicht / seinen Bildschirm mit allen zu teilen.

Pairing Setup sipgate

Für die gemeinsame Diskussion und Analyse von Code-Passagen stellte sich die unkomplizierte Darstellung über den Beamer als äußerst hilfreich heraus. Wenn die Entwickler zum Beispiel auf der Suche nach einem Codefehler waren, wurde das Problem zuerst zusammen am Beamer analysiert. Dabei wurden verschiedene Herangehensweisen entwickelt und besprochen. Danach wurden diese dann parallel im “Pair” bearbeitet. Immer dann, wenn eine der Zweier-Gruppen einen interessanten Punkt entdeckte – und das andere “Pair” nicht zu tief in der Arbeit steckte – wurde der Beamer auf die entsprechende Workstation geschaltet und die Information geteilt.

Das Beamer-Setup kam darüber hinaus aber auch im daily standup zum Einsatz – zum Beispiel, um die neuesten Speicherverbrauchs-Graphen anzuzeigen – oder auch bei der kollaborativen Arbeit an Präsentationen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das häufige Pair-Programming im Zusammenspiel mit dem beschriebenen Beamer-Setup dabei geholfen hat, die Arbeit effizienter zu erledigen. So wurden Probleme schneller erkannt, Lösungen früher erarbeitet und Wissen besser verbreitet, als es mit herkömmlichen Methoden möglich gewesen wäre. Außerdem wurde die Arbeitsweise von den Entwicklern als sehr angenehm beschrieben, und “es hat einfach Spaß gemacht”.

1 Kommentar


Norbert:

Danke für den Bericht. Finde ich einfach interessant zu lesen, was hinter den Kulissen passiert.

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