Schicke Whiteboards gefällig? Unsere Erfahrung mit studiotools.io

Corinna
19.06.2018 2 3:10 min

Wie wir hier schon mal erwähnt haben, benutzen wir Whiteboards oft und gern. Unsere Empfehlung war immer die 2x1m Franken EL Whiteboards, weil die leicht genug sind, um sie durch die Gegend zu tragen.

Auf diesem Spielfeld gibt es inzwischen Konkurrenz: StudioTools.io

Whiteboards von StudioTools.ioQuelle: StudioTools.io

Wir waren sofort verliebt! Die Boards sind wunderwunderschön (matt weiss und rahmenlos) und super leicht, die Aufstellvarianten mannigfaltig.

Nicht magnetisch… Stört aber nicht.

Dann die erste Erkenntnis: Schön sind’se. Magnetisch sind’se nicht. Wenn man neu mit Whiteboards anfängt, ist das vermutlich okay, doch wir alten Gewohnheitstiere befürchteten Probleme. Hatten wir dann aber nicht. Man gewöhnt sich schnell dran und wenn keine Magnete rumliegen gibt’s auch keinen verdutzten Momente.

Aufsteller nach Stabilität auswählen

Oben auf dem Bild sind die instabileren Aufstellvarianten links und die stabileren rechts. Wir hatten das nicht so auf dem Schirm und benutzen die Box (3. Variante von links) für Boards, an denen wir aktiv arbeiten. Die sind tatsächlich nicht so superstabil, d.h. beim Abwischen und Haftnotizen dranpappen muss man das Board mit einer Hand festhalten.

Das klingt erstmal unproblematisch, doch für die Kollegin, die nach einer OP den Arm nicht mehr richtig bewegen kann, ist es schon doof. Macht es besser als wir und wählt die heavy-duty Aufsteller von der rechten Seite.

Kleines Board, kleine Schrift

Wir sind 2x1m Boards gewohnt. Die StudioTools-Boards sind etwas kleiner. Dadurch schreiben wir darauf unbewusst auch etwas kleiner und die Schrift ist tendenziell schlechter lesbar. Am liebsten hätten wir die StudioTools-Boards auch in 2x1m.

Arg, falsch Seite!

Das größte Problem traf uns dann total unerwartet: Es sind nicht beide Seiten beschreibbar. Oder besser: Abwischbar. Beschreibbar sind sie schon 😂

Als ich das erste Mal eins beschreiben wollte, hatte ich Glück. Meine Kollegin hat sich praktisch vor mich und meinen gezückten Boardmarker geschmissen: „Ist das auch die richtige Seite?“ Die richtige Seite? Wie meinen?

Sorry, aber beide Seiten sehen exakt gleich aus. Es gibt keinen Grund, zu erwarten, dass eine Seite vielleicht nicht beschreibbar ist. Und wenn man es dann weiß, kann man immer noch leicht durcheinander kommen. Denn die Aufkleber, die die jeweiligen Seiten identifizieren sollen, sehen sich sehr ähnlich und sind auf beiden Seiten in der gleichen Position.

Sticker auf StudioTools.io Whiteboards

Ich habe schon öfter den überschriebenen Stift auf der „guten“ Seite als durchgestrichen interpretiert, das Board gewendet und dann meine Fehlinterpretation gemerkt. Bisschen wie einen USB-Stecker einzustecken. Nervig und fehleranfällig.

Als Resultat haben wir ein paar Boards, bei denen die Rückseite jetzt bis in alle Ewigkeit unabwischbar verhunzt ist. Also das Gegenteil der cleanen Optik, die wir angestrebt hatten. Schade, dafür, dass ein Board 160 Schleifen kostet…

Unser Anwendungsfall ist anscheinend nicht das, was die Produktdesigner im Kopf hatten. Denn das Standard-Board kostet nur 50 Euro und ist auf keiner Seite Whiteboard-beschichtet. Dann bleibt nur Haftnotiz, Tesa oder Stecknadeln. Ich vermute, dass die Boards als Ersatz für Metaplanwände konzipiert wurden. Tja, und wir haben weder Metaplanwände noch Stecknadeln.

Falls wir nochmal welche bestellen, würde ich auf die nicht-beschreibbaren Seiten unser Firmenlogo mitten drauf kleben, damit sich nie mehr jemand vertut oder umständlich die kleinen Sticker in der Ecke vergleichen muss. Das ist mein persönliches Poka-Yoke. Noch toller wär natürlich, wenn einfach beide Seiten Whiteboard-beschichtet wären. Denn wunderschön finde ich die Boards immer noch.

 

 

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8 Kommentare


Norbert:

Wirklich fahrradfreundliche Arbeitgeber erkennt man an der Duschmöglichkeit (vorhanden) und an der Möglichkeit, das Rad sicher abzustellen. Von letzterem sehe ich im Beitrag leider nichts – nur ein paar *schüttel* Felgenspalter. Da würde ich nie ein teures E-Bike reinstellen, da es leicht umfallen kann und bestens klaubar ist.

Ob man Räder bestellen kann, ohne Probe gefahren zu sein, ist sicherlich Ansichtssache, aber für mich wäre das wichtig und ich würde auch drauf bestehen Händler und Modell frei wählen zu dürfen, da ein Rad genau abgestimmt sollte. Dummerweise braucht das schon mal Jahre, bis man sich als Radfahrer richtig gut kennt. :-)

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Micha:

Das mit den Abstellmöglichkeiten ist bestimmt noch zu verbessern. Wobei der Stellplatz relativ gut abgesichert ist. Den Händler und das Modell können aber tatsächlich alle frei wählen. Bei der Frau Steinbeck war es über einen Versandhandel, aber das ist keine Bedingung für die Teilnahme am Programm.

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Herbert:

Hätte mir den Beitrag gerne angesehen. Der Link zur WDR Mediathek bringt allerdings einen Fehler „Mediathek – Seite nicht gefunden“ -> Gibt’s noch eine andere Möglichkeit den Beitrag nachträglich zu sehen?

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Micha:

Ja, leider haben wir vom WDR noch nicht das File bekommen und in der Mediathek stehen die Sendungen immer nur eine Woche zur Verfügung. Sobald wir den Film haben, stellen wir ihn auf unserem Youtube-Kanal ein.
Update vom 01.10: Jetzt ist das Movie bei Youtube hochgeladen und im Artikel auch richtig verlinkt.

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Norbert:

@Micha

Eine Duschmöglichkeit ist aber wirklich sehr vorbildlich. Gibt es noch viel zu selten.

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Max:

Zu Beginn des Beitrag und Videos dachte ich mir sofort, dass der Knackpunkt „Dusche“ ist.

Ist bei euch geben und somit: Cool!

Viele Grüße

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Alex Bobrowski:

Hallo sipgate-Team,
wir von insupro.de sind ja bei Euch auch (zufriedene!) Kunden! Noch begeisterter bin ich durch Eure echt colle und gesunde Idee, die Euren Mitarbeitern sicherlich gut tut und auch Freude bereitet! Weiter so!

LG

Alex

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Herbstfest (Haerfest) auf dem Rittergut Birkhof | Vollzeitvater:

[…] auf einmal auch so viele mit dem Pedelec erledigen, immerhin gib es seit einiger Zeit wieder Firmenräder, ein wichtiger Schritt in die richtige […]

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